Gefährdete Pflanzenarten in Mittelfranken - ihre Verbreitung um 1900
Ein Projekt zur Umsetzung der Bayerischen Biodiversitätsstrategie


Eine Schwarzsche Karte

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit und der Regierung von Mittelfranken

Um die Biodiversität der Pflanzenarten in Mittelfranken zu erforschen und darzustellen, wertete die Herbargruppe der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg im Jahr 2010 Materialien aus, die sich seit über hundert Jahren in der Bibliothek, den Archiven und in den botanischen Herbarien befinden.

Ein Herbarbeleg

Dieser Datensatz, hauptsächlich aus den Jahren 1892 bis 1912, setzt sich zusammen aus der mehrbändigen Regionalflora von August Friedrich Schwarz, den dazugehörigen Exsikkaten (Herbarbelege) von Farn- und Blütenpflanzen, sowie ca. 850 manuell geführten Verbreitungskarten des Autors. Damit wird der Artenschwund der letzten hundert Jahre und seine historischen Ursachen durch den Wandel in der Nutzung von Natur und Landschaft am Beispiel dieser Region nachvollziehbar.

Die entsprechenden Herbarbelege wurden eingescannt sowie die Scheden (Texte auf den Herbaretiketten) entziffert und die zugehörigen Schwarzschen Karten zugänglich gemacht.

Die Auswahl der eingescannten Belege ist gegenwärtig auf Mittelfranken beschränkt. Zur besseren Orientierung wird eine aktuelle Landkarte gezeigt, auf welcher die wahrscheinlichen Wuchsbereiche der historischen Funde markiert sind.